CHANGE MANAGEMENT PERFEKTIONIEREN - MIT DEN 18 CHANGE MANAGEMENT TOOLS VON CAREERTRAINING ONLINE

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Ihnen ist strukturiertes und systematisches Vorgehen im Change Management Prozess von hoher Bedeutung? Möchten Sie erfahren welche Ansätze funktionieren und welche nicht funktionieren?

Mit dieser interaktiven Videoreihe zum Change Management – bestehend aus 18 separaten Videoeinheiten und einem Skript zum mitmachen – erlernen sie topaktuelle Tools für die optimale  Professionalisierung Ihres Prozesses. Erleben Sie anhand von neuen Vorgehensweisen und Best-Practice-Ansätzen Change Management von einer anderen Seite.

Machen Sie neue Erfahrungen anhand von Fallbeispielen aus der gelebten Praxis. Die Dozenten von careertraining-online geben Ihnen die 18 besten Tools zu Change Management  mit auf den Weg.

Die 18 Change Management Tools sind Teil des digitalen Zertifikatskurses „Certified Digital Expert of Change Management (M/W/D)“.

DAS SAGEN ABSOLVENTEN DES
"CERTIFIED DIGITAL EXPERT OF CHANGE MANAGEMENT (M/W/D)" KURSES

Bewertet mit 5 von 5
Viel Praxis – und die passende Theorie dahinter –
Vielen Dank an die Augsburg Business School für die super Weiterbildung zum Change Manager!


Birgit Bergmann
Gastronomiebereich
Bewertet mit 5 von 5
Die Zertifizierung habe ich geschafft – mit den vielen Tipps und Methoden fühle ich mich nun bestens für jeden Change gerüstet. Danke an die professionellen Trainer, die uns an Ihrer Erfahrung teil haben lassen. Und danke an die Organisation, die immer sehr herzlich auch auf individuelle Wünsche eingegangen ist.
Florian Bayerl
Baustoffhandel

WIE GEHT MAN MIT WIDERSTÄNDEN IM CHANGE PROZESS UM? INTERVIEW MIT CHANGE EXPERTEN DR. PHILIPP RODRIAN UND ANDREAS RENNER VON DER STEINBEIS AUGSBURG BUSINESS SCHOOL

Philipp ROdrian Change Management Tipps und Tricks Hacks

Herr Renner, Herr Dr. Rodrian, wie geht man mit Widerständen in Change Prozessen um?

Renner: Bevor wir über den Umgang mit Widerstand sprechen, müssen wir zwei Fragen klären. Zum einen: Was hat Widerstand mit Change Management zu tun? Ohne hier zu tief in neurowissenschaftliche Erkenntnisse einzugehen, ist eines klar: Ohne Widerstand ist es wohl kein wirklicher Change. Daher unsere dringende Empfehlung an alle Change Manager*innen: Gehen Sie fest von Widerständen aus und bereiten Sie sich darauf vor.

Herr Renner, was ist die zweite Frage, die zu klären ist?

 

Die zweite Frage ist: Welche Widerstände gibt es? Hier können wir erstmal zwischen aktivem und passivem Widerstand unterscheiden. Aktiver Widerstand bedeutet Widerspruch, offene Blockade, Proteste, Gegenvorschläge usw. Passiver Widerstand schlägt sich in Sabotage, schlechter Stimmung, geringem Engagement, Suche nach „Work arounds“, Vermeidungstaktiken usw. nieder.

Welcher Widerstand ist gefährlicher?

Dr. Rodrian: Beide Formen sind natürlich erstmal gefährlich und bergen Risiken. Aktiver Widerstand hat einen Vorteil für Sie als Change Manager*in: Der Widerstand ist für Sie sichtbar und Sie können reagieren. Passiver Widerstand ist weniger sichtbar und wird oft geleugnet. Daher ist aktiver, offener Widerstand zwar unangenehm, aber Sie haben was auf dem Tisch, mit dem Sie Arbeit können.

Renner: Folglich ist es wichtig, dass Sie als Change Manager*in Widerstand offenlegen. Dazu können Sie gezielt Personen ermutigen und beauftragen, kritische Themen anzusprechen. Dadurch werden sich auch weitere Akteure trauen, die Themen auf den Tisch zu bringen. Provozieren Sie Widerstand!

Dr. Rodrian: Durch frühzeitiges Einbinden von Stakeholdern sowie eine professionelle Change Kommunikation erfahren Sie die kritischen Themen frühzeitig und können entsprechend reagieren.

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Gibt es typische Fallen, in die viele Unternehmen aus Ihrer
Sicht laufen?

Renner: Gehen Sie bitte nicht von zu viel Zustimmung für
eine Veränderung aus, gehen Sie lieber davon aus, dass fast alle dagegen sind. Wir leben in einer sozialen Marktwirtschaft. Ein neues Produkt wird auf dem Markt nicht gleich von 100% der Bevölkerung gekauft, oder? Am Anfang sind es wohl eher 3% und 97% sind noch skeptisch. Auf dem Markt versuchen Unternehmen die möglichen Kund*innen von dem neuen Produkt zu überzeugen und Kunden Schritt für Schritt hinzuzugewinnen. Für den unternehmensinternen Change erwarten viele Unternehmen dagegen 100% Zustimmung vom Startschuss weg. Also eher maoistische
Strukturen, 4 Jahresplan und alle jubeln. Gehen Sie erstmal davon aus, dass 97% zu Beginn skeptisch sind und überzeugt werden müssen, Schritt für Schritt.

Welche Schwerpunkte lehren Sie an der Business School in
Ihrer Change Management Ausbildung, die zu den best in class Angeboten zählen?

Dr. Rodrian: Change Management ist immer auch Projekt- und
Konfliktmanagement. Hier gibt es einen Deep-Dive, um auch in kritischen
Situationen zu bestehen.

SIE WOLLEN EINE INDIVIDUELLE BERATUNG? WIR HELFEN IHNEN GERNE WEITER

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